Besuch unserer Freunde aus Aube in Strinz-Margarethä

An diesem Wochenende waren unsere Freunde aus Aube in der Normandie in Strinz-Margarethä. Anlässlich dieses Besuches wurde das Schild „Aube 728,4 km“ und eine Hinweistafel auf den Anfang der Verschwisterung durch den ehemaligen Bürgermeister aus Aube, Herrn Labonne am neu gestalteten Brunnenplatz an der Pfalzstraße enthüllt. Ich habe hierzu nachfolgende Rede gehalten:

Liebe Freundinnen und Freunde,

ich begrüße euch auf das Herzlichste bei uns in Deutschland, Hessen, Hohenstein, genau, hier in Strinz-Margarethä. In diesen bewegten Zeiten haben der französische Staatspräsident Macron und die deutsche Bundeskanzlerin Merkel die Erneuerung der deutsch-französischen Achse als Rückgrat der Europäischen Union als oberstes Ziel ausgegeben. Frieden und Sicherheit, Menschlichkeit und Menschenwürde wollen wir groß schreiben und für eine Weltgemeinschaft eintreten, in der niemand wegen politischer oder religiöse Verfolgung fliehen muss. Unsere Völker haben bewiesen, dass wir die Gräueltaten des Krieges hinter uns lassen können. Vertrauen wurde aufgebaut und familiäre, wie auch freundschaftliche Bande geknüpft.

Die feierliche Enthüllung dieses Schildes steht in der direkten Folge der Verbrüderung unserer Nationen. Das Schild erinnert an den verstorbenen Bürgermeister von Aube Herrn Labonne, der als Kriegsgefangener in Strinz-Margarethä in der Landwirtschaft arbeiten musste und dort trotz des Krieges positive menschliche Erfahrungen machen durfte. Seiner Initiative ist es zu verdanken, dass die Verschwisterung von Strinz und Aube zustande kam. Das Zusammenfügen der Gastgeschenke unserer Freunde aus Aube und die Aufstellung an diesem neu gestalteten Brunnenplatz inmitten unseres Dorfes soll uns stets an unsere tiefe Freundschaft erinnern. Der Initiative des Ortsbeirates und der handwerklichen Tatkraft des stellvertretenden Ortsvorstehers Frank Schwarzer ist es zu verdanken, das dieses wunderschöne Schild an diesem wunderschönen Ort nun endlich den geeigneten Platz gefunden hat. Nochmals, liebe Freunde, herzlich Willkommen in Strinz-Margarethä!

Auch in der Aubachhalle, in der es ein buntes Programm gab, hielt ich eine kurze Ansprache:

Liebe Freundinnen und Freunde,

nachdem wir eben das Schild am Brunnenplatz feierlich enthüllt haben, freue ich mich euch nun in der Aubachhalle begrüßen zu dürfen. Ich wieß in meiner Ansprache bereits auf die starken Bande unserer Völker hin. An dieser Stelle möchte ich auch meinem Amtskollegen aus Aube Jean-Marie Vercruysse ganz herzlich für seine Grußworte danken. Leider hatten wir aufgrund terminlicher Schwierigkeiten im vergangenen Jahr nicht die Gelegenheit uns persönlich kennenzulernen. Das holen wir im kommenden Jahr allerdings nach! Liebe Vanessa Prunier, richten Sie dem Bürgermeister bitte meine besten Wünsche aus und seien Sie so freundlich und überreichen ihm dieses Präsent, welches ihm sicherlich am besten in ihrer Gesellschaft schmecken wird.

Ich möchte an dieser Stelle ganz herzlich den beiden Verschwisterungskomitees für ihre Arbeit rund um die Vorbereitung einer solchen Zusammenkunft ganz herzlich danken. Unzählige Stunden ehrenamtlicher Vorbereitungszeit, der Einsatz finanzieller Mittel und nicht zuletzt auch die Organisation in den Gemeinden können mit Geld nicht aufgewogen werden. Ich danke allen Helferinnen und Helfern die diesen Abend ausrichten. Außerdem freue ich mich über die zahlreichen Darbietungen, in denen die Verschwisterung in Musik und Vortrag zum Ausdruck kommt.

Ich wünsche uns allen einen beschwingten Abend im Kreise von Freunden und erhebe mein Glas auf die Verschwisterung unserer Gemeinden Aube und Strinz-Margarethä. Santé!

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