Seit 2013 haben die gestiegenen Kinderzahlen ein stetiges Anpassen der Betreuungsangebote erfordert. Konnten wir uns zu Beginn noch mit der Eröffnung eines temporären Gruppenangebotes in Breithardt behilflich sein, entwickelte sich spätestens ab dem Jahr 2017, aufgrund der stark gestiegenen Nachfrage im U3-Bereich, der Bedarf das Betreuungsangebot auszuweiten. Immer mehr Kinder unter 3 Jahren werden in unseren Kindertagesstätten betreut. Bedingt hierdurch wurden die Kindertagesstätten in Hennethal und Steckenroth nach der für alle schmerzhaften Schließung nur einige Jahre zuvor, wieder eröffnet. Der Ausbau der Kindertagesstätte in Burg Hohenstein um eine Krippengruppe wurde bereits in Angriff genommen, der Ausbau von zwei Krippengruppen in der Kindertagesstätte in Holzhausen über Aar ebenfalls. Derzeit laufen bei beiden Kitas die Vergabeverfahren. In der Kita in StrinzMargarethä wird aktuell eine dritte Gruppe errichtet, die im Januar 2019 den Betrieb aufnehmen wird. Um dem Betreuungswunsch der Eltern auch heute schon nachkommen zu können, wurde in der Kita in Strinz-Margarethä, Holzhausen über Aar und Burg-Hohenstein jeweils eine temporäre Gruppe eingerichtet. Mit dem Anbau der Kindertagesstätte in Burg Hohenstein soll noch in diesem Jahr begonnen werden. Der Anbau der Kindertagesstätte in Holzhausen über Aar soll im Frühjahr kommenden Jahres beginnen. Ich gehe davon aus, dass damit für die nächsten Jahre die Betreuung der Kinder in Hohenstein sichergestellt sein wird. Aber nicht nur an der Vorhaltung ausreichender Plätze wird gearbeitet. Auch die Betreuungsqualität wurde in den vergangenen Jahren verbessert. Die Kindertagesstätte in Holzhausen über Aar hat die Zertifizierung des Kneipp Vereins abgeschlossen und ist nun offiziell eine Kneipp-Kindertagesstätte. Ich stelle mir vor, dass wir in anderen Kindertagesstätten ähnliche Zertifizierungen anstreben, um das Portfolio der Betreuungsangebote 3 Tourismus und Naherholung Es gab in den letzten Jahren immer wieder Anstrengungen, die touristische Vermarktung der Gemeinde Hohenstein zu stärken. Mit dem Beitritt zum Taunus-Touristik-Service haben wir erstmals einen überregionalen Ansatz verfolgt, der meiner Auffassung nach beginnt Früchte zu tragen. Genau diesen überregionalen Ansatz möchte ich weiterverfolgen. Ich habe deswegen gemeinsam mit dem Naturpark RheinTaunus die Initiative ergriffen, die Burg Hohenstein wieder zu reaktivieren. Mit der Taunusbühne haben wir gerade in den Sommermonaten ein echtes Highlight zu bieten. Ich möchte darüber hinaus Konzerte, ein gastronomisches Angebot, Feste wie den Mittelaltermarkt oder einen Weinstand etablieren. Es gibt viele Ehrenamtliche, die sich hierfür einsetzen. Es gilt diese zu motivieren und zu aktivieren, damit gemeinsam mit allen Akteuren das „zarte Pflänzchen“ Tourismus zu wachsen beginnt. Die in Auftrag gegebene Machbarkeitsstudie zur Reaktivierung der Burg Hohenstein soll dazu führen, dass hier ein touristischer Anlaufpunkt für das gesamte Aartal geschaffen wird. Deswegen beteiligen sich hieran auch die Stadt Taunusstein, die Stadt Bad Schwalbach, die Gemeinden Heidenrod und Aarbergen, der Rheingau Taunus Kreis und auch der Naturpark Rhein-Taunus. Ein regionales Projekt zur touristischen Vermarktung, welches zusätzlich auch Arbeitsplätze nach Hohenstein bringen wird. 4 weiter auszuweiten. Gute Kindertagesstätten leben von einem guten Raumangebot, einem ansprechenden Außengelände und gutem, qualifiziertem Personal. Daher möchte ich in den nächsten Jahren, neben vorstehend genannten baulichen Maßnahmen, auch die Außengelände der Kindertagesstätten einem Update unterziehen. An den Qualifizierungsstandards des Personals möchte ich festhalten. Stetige Fort- und Weiterbildung sind mir wichtig. Neben den Angeboten in den Kindertagesstätten ist es mir wichtig, attraktive Spielplätze in Hohenstein zu haben. Deswegen habe ich in den vergangenen Jahren mit dem neuen Spielplatz in Breithardt, dem Update des Spielplatzes in Hennethal und dem Update für den Spielplatz in Strinz-Margarethä, sowie Ergänzungen auf anderen Spielplätzen, die Spielplatzoffensive begonnen. Born und Burg-Hohenstein stehen 2019 auf der Agenda. Auch die Jugendclubs liegen mir am Herzen. Vom Neubau in Holzhausen über Aar über die Komplettsanierung in Burg-Hohenstein bis zur Pinselsanierung und neuen Bodenbelegen in Strinz– Margarethä, Steckenroth und Breithardt wurde in den vergangenen Jahren immer wieder seitens der Gemeinde, aber auch seitens der Jugendlichen selbst Hand angelegt. Eigenes Engagement und professionelle Unterstützung durch den Bauhof gehen Hand in Hand. Das möchte ich fortsetzen. Gleiches gilt auch für die Beteiligung der Jugendlichen an der Hohensteiner Politik. Mit dem Jugendforum 2.0 haben wir ein Instrument entwickelt, welches die Beteiligung der Jugendlichen stärkt, ihrer Meinung eine Stimme verleiht und neue Projekte anstößt.