In den vergangenen Jahren habe ich großen Wert auf die Umsetzung von Umwelt und Naturschutzmaßnahmen gelegt. Aktuell stehen solche Gewässerverbesserungsmaßnahmen in der Aar an. Fast 400.000 Euro an Fördermitteln konnten hierfür akquiriert werden. Die Naturschutzverbände, die sich ehrenamtlich in Hohenstein engagieren, möchte ich weiter unterstützen. In Flurneuordnungsverfahren dränge ich auf die Einhaltung der naturschutzfachlichen Belange. Es stimmt, Umwelt und Naturschutz können kostenintensiv sein, nichts dafür zu tun um Geld zu sparen zerstört allerdings unseren Lebensraum. Think global, act regional! Ich setze mich ein für den Erhalt der Artenvielfalt. Zahlreiche Arten können bereits dadurch geschützt werden, dass beispielsweise Habitatbäume einem besonderen Schutz unterstellt, Felder später gespritzt, Wiesen extensiv bewirtschaftet und Ränder an Feldwegen nicht dauerhaft kurz gehalten, sondern mit einer möglichst späten Maat bedacht werden. Dies ist nicht zuletzt auch für die immer zahlreicher werdenden Bienenvölker, die wir in Hohenstein haben, wichtig. Ich möchte die Zusammenarbeit mit den Imkern intensivieren und wo nötig und möglich auch Flächen bereitstellen, um neue Bienenvölker anzusiedeln. Ich setze mich für ein für einem konstruktiven Dialog der konventionellen und Bio-Landwirtschaft, Naturschutzverbänden und den Vertretern der Gemeinde Hohenstein. Gemeinsam möchte ich unseren Lebensraum schützen! Der Pflege unserer Kulturlandschaft messe ich einen hohen Stellenwert bei. Unserer Wiesentäler freizuhalten, kann durch extensive Beweidung gestärkt werden. Das wirkt der ungewollten Verbuschung entgegen und sichert die Artenvielfalt. Glücklich auf einer ökologisch wertvollen Weide aufgewachsene Tiere sind meiner Ansicht nach ein guter Gegenpol gegen industrielle Massentierhaltung. Ich möchte, dass Hohensteiner Landwirte ihren Beitrag mit Stolz und guter Entlohnung hierzu leisten können. Daher möchte ich die Vermarktung regionaler Produkte stärken. Auch die kommunale Infrastruktur, beispielsweise Dorfgemeinschaftshäuser, möchte ich weiter energetisch sanieren. Durch den Einbau und die Umrüstung mit moderner Heiztechnik möchte ich den Energieverbrauch senken. Die erfolgte Umrüstung der Straßenbeleuchtung auf LED-Technik soll auch in den Dorfgemeinschaftshäusern fortgeführt werden. Es gilt Energieverbräuche zu reduzieren, um unseren bescheidenen Beitrag zur Rettung des Klimas zu leisten und letztlich auch um die laufenden Kosten zu senken. Deswegen liegt mir am Herzen, gemeinsam mit dem Neubau einer zentralen Kläranlage die energetische Optimierung an diesem neuen Standort, beispielsweise durch den Einsatz von Solar, Photovoltaik oder auch mittels Energierückgewinnung aus den Abwässern, voranzutreiben. Wieso soll teure Energie zum Betrieb von Pumpen eingekauft werden, wenn wir sie zumindest zum Teil selbst erzeugen können? Wir haben schließlich nichts zu verschenken. Gleiches gilt für die Zentralisierung unserer Wasserversorgung. Durch das Zusammenführen verschiedener Quellen und Schürfungen an einem zentralen Hochbehälter, wird das kostbare Gut Wasser kosteneffizient aufbereitet und das kommunale Wasserdargebot besser genutzt. Das ist ressourcenschonend, führt zu einem insgesamt höheren Anteil an Eigenwasser, was in der Konsequenz einen geringeren Bezug von Fremdwasser aus dem Hessischen Ried nach sich zieht. Das bedeutet auch an dieser Stelle aktiven Umweltschutz und Kostenreduktion für uns alle.