Kontakte beschränken

Habe jetzt lange darüber nachgedacht, ob ich mich dazu äußern soll, aber es ist mir doch ein dringendes Anliegen, weil die Pandemie noch lange nicht überstanden ist und ich hoffe, mit meinen Worten den ein oder anderen doch noch erreichen zu können.

Was ich in den vergangenen Tagen bei Facebook selbst sehen musste und was mir an Bildern von Hohensteiner Familien zugespielt wurde hat mich schockiert. Zwar ist es nicht verboten, sich mit er mehreren Menschen gerade an Weihnachten und auch an Silvester zuhause zu treffen, die Politik hat ganz bewusst auf Appelle für das häusliche Umfeld gesetzt, weil es juristisch wohl recht schwierig ist, hier etwas durchzusetzen, aber ich finde es muss nicht sein, sich in großen Gruppen zu treffen. Unrühmlicher Spitzenreiter war ein Bild, auf dem 32 Personen zu erkennen sind, die gemeinsam Silvester gefeiert haben. Wir brauchen uns nicht wundern, wenn am Dienstag die MinisterpräsidentInnen einen längeren Lockdown beschließen müssen, weil wir die Zahlen nicht in den Griff bekommen. Natürlich machen sich jetzt viele Menschen Gedanken darüber, wie man damit nun umgehen soll. Ich finde, nicht alles was erlaubt ist, muss man auch wirklich machen. Kurzum, ich bin nicht dafür, alles zu verbieten, aber ich bin dafür, dass wir uns alle mal am Riemen reißen und unsere Kontakte auch wirklich auf ein Mindestmaß reduzieren. Viele machen das, aber leider mehren sich die Ausnahmen. Das bedeutet für uns alle Einschränkungen, klar, für unsere Kinder bedeutet es  dass sie ihre Freunde nicht so treffen können, wie wir uns das alle wünschen würden. Aber ist es denn wirklich besser, soziale Kontakte nicht einzuschränken und damit die Gesundheit von uns allen zu riskieren? Ich meine nein.

Deswegen nochmals der dringender Appell von mir an alle sich selbst zu prüfen, ob man sich momentan wirklich mit Freunden treffen muss, mit denen man sonst nicht täglichen Kontakt hat und die damit quasi zum eigenen Haushalt zählen. Bildet doch einfach eine Blase, aus der ihr die nächsten Wochen und Monate nicht heraus geht. Das ist gelebte Solidarität!